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Geschichtliches über den Löschzug Altstadt


12. Januar 1858 wurde auf Initiative von Nikodemus Hofmeier in Regensburg eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Das Freiwillige Feuerwehrkorps der Stadt Regensburg war die erste Feuerwehr, die in der Oberpfalz gegründet wurde.

Im Mai 1860 wurde im Thon-Dittmer- Gebäude am Haidplatz im Zentrum der Altstadt die erste Feuerwache der Stadt eingerichtet.

1868 erhielt die Freiwillige Feuerwehr ihre erste Dampfspritze, dies war über 50 Jahre lang im Einsatz.

1879 wurde in Kumpfmühl (heute Einsatzbereich des LZ Altstadt) eine Feuerwehr gegründet und der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg unterstellt.

1910 wurde ein neues Feuertelegraphensystem eingerichtet. Die Telegraphenzentrale befand sich in der Feuerwache im Thon- Dittmer- Palais. Die Stadt wurde in vier Löschbezirke eingeteilt. Jeder Löschbezirk erhielt ein eigenes Gerätehaus. Diese befanden sich alle im Altstadtbereich: in der Gichtlgasse, in der Gabelsbergerstraße, in der Schule am Judenstein (heute Kreuzschule) und in der Kumpfmühlerstraße.

1920 wurde in der Augustenstraße ein 5. Gerätehaus errichtet. Jede Löschstation erhielt eine Schiebeleiter, eine Handdruckspritze und einen Schlauch- und Hydrantenwagen.

1914 erhielt die Feuerwehr Regensburg ihr erstes Löschauto.

1924 wurde die Feuerwehr Regensburg neu aufgeteilt, der heutige Löschzug Altstadt gehörte damals zum 1. Bataillon Bezirkswehr Regensburg. Die Bezirkswehr Regensburg hatte damals einen Personalstand von 187 Mann.

1925 errichtete man bei der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg eine ständig besetzte Wache mit 16 Mann.

1927 entstand daraus die Berufsfeuerwehr. Am Ende des 2. Weltkrieges begann man praktisch wieder bei Null, eine Freiwillige Feuerwehr existierte nicht mehr.

1945 besaß die Freiwillige Feuerwehr unter anderem noch eine kleine Garage in Dechbetten.

1949 wurde die FF Regensburg in 9 Löschgruppen gegliedert. Löschgruppe 1 Altstadt mit 25 Mann, Löschgruppe 2 Altstadt mit 20 Mann. Den Löschgruppen  1 und 2 standen je nach Bedarf die auf der Hauptwache der Berufsfeuerwehr am Haidplatz stationierten Geräte zur Verfügung. Außerdem gehörte den Löschgruppen Altstadt ein Löschfahrzeug 25. Das Gerätehaus Altstadt befand sich in der Hauptfeuerwache.

1957 wurde die eigenständige Löschgruppe Reinhausen aufgelöst und in die Löschgruppe Altstadt eingegliedert.

1965 wurde die neue Hauptfeuerwache in der Greflingerstraße eingeweiht, die Löschgruppe Altstadt wurde ebenfalls dort untergebracht. Als Einsatzfahrzeug stand jahrzehntelang das Reserve- LF 16 der Berufsfeuerwehr zur Verfügung, im Keller befand sich ein kleiner Aufenthaltsraum.

1978 wurden die Löschgruppen in Löschzüge umbenannt.

1995 erhielt auch der Löschzug Altstadt endlich ein eigenes Gerätehaus und ein eigenes Fahrzeug. Am 22. April wurde unser neues Gerätehaus (die ehemalige THW- Unterkunft) in der Wöhrdstraße 55 und unser eigenes Löschfahrzeug LF 8/6 ihrer Bestimmung übergeben. Zugleich erhielt der LZ Altstadt ein Mehrzweckfahrzeug des Katastrophenschutzes. Die kirchliche Segnung erfolgte durch den damaligen Weihbischof Wilhelm Schraml (heutiger Diözesanbischof von Passau).

Das alte Mehrzweckfahrzeug wurde 2001 durch ein neues Einsatzleitfahrzeug ersetzt. Das Fahrzeug dient dem LZ als Mehrzweckfahrzeug und der UG- ÖEL als Einsatzleitfahrzeug.